Das Akkordeonorchester Tiengen feierte sein 60-jähriges Bestehen mit einem mitreißenden Jubiläumskonzert. Gemeinsam mit dem MGV Dogern boten die Musiker ein vielfältiges und begeisterndes Programm.
Datum:
29.11.2025
Musikalisches Geburtstagsfest gefällt
Das Akkordeon-Orchester Tiengen begeistert am Samstag das Publikum im katholischen Pfarrsaal in Tiengen mit seinem Jubiläumskonzert, das es mit dem Männergesangverein Liederkranz Dogern gibt.
Grund zum Feiern hat das Akkordeon-Orchester Tiengen: Es existiert seit 60 Jahren. Gefeiert wurde dieser Anlass am Samstag mit einem Konzert im katholischen Pfarrsaal in Tiengen zusammen mit dem Männergesangverein Liederkranz Dogern.
Den Anfang machte das Akkordeon Orchester mit einem 6/8-Marsch von Renato Bui, gefolgt von „Henry Mancini In Concert“, einem Potpourri aus „Der rosarote Panther“ und „Frühstück bei Tiffany“.
Dann übernahm der Männergesangsverein unter der Leitung von Uli Tomm den gesungenen Teil. Nach dem Kanon „Wenn Dogern singt und klingt“ mit Musik von Uli Tomm ging es weiter mit einer untreuen Dame: dem Volkslied „Untreue“. Dann tummelten sich Störe, die nicht nur Magen-Darm Beschwerden verursachten, sondern danach als letzte ihrer Art ausstarben. „Kloster Grabow“ lautete der Titel die ses Stücks. „Zierliche Knaben und Mädchen“ tauchten im „Türkischen Schenkenlied“ von Felix Mendelssohn Bartholdy auf, gefolgt von „Die Gedanken sind frei“, einer Volksweise. In die badische Geschichte eingetaucht wurde dann mit dem „Heckerlied“. Die „Freiheit“ wurde dann erneut mit dem gleichnamigen Lied von Marius Müller-Westernhagen besungen. Nach einer Zugabe und frenetischem Beifall durften die Sänger kurz die Bühne verlassen.
In musikalischer Harmonie vereint sangen und spielten dann Männergesangverein und Akkordeonorchester gemeinsam den Gospel „Down By The Riverside
Das Akkordeon-Orchester begeisterte mit einem Hit-mix von Udo Jürgens mit „Aber bitte mit Sahne“ und vielen weiteren beliebten Titeln. Bei „West Side Story“, einer modernen Romeo-und-Julia-Geschichte als Musical von Leonard Bernstein war wieder das Orchester im Einsatz. Kuhglockenklang gab es dann bei „Souvenirs de Suisse“ von Hans Rauch. Nach „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ von James Last ging es weiter „Music“ von John Miles sollte das Konzert beenden, aber das Publikum erklatschte sich eine Zugabe. „Das war eine gelungene Kombination, das Akkordeon mit dem Liederkranz“, freute sich Angelika Eichkorn. 2026 sei das Akkordeon das Instrument des Jahres, berichtete sie. Endlich bekomme das Instrument die Ehre, die ihm gebühre.
Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren restlos begeistert von diesem Konzert zum runden Geburtstag des Orchesters.
VON SUSANNE SCHLEINZER-BILAL